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Ich selbst bezeichne mich nicht gern als Wanderbuchautor. Ich bin froh, dass mir meine ehemalige Verlegerin die Chance gegeben hat, etwas anderes zu schreiben, als „Gebrauchsanleitungen“ für Wanderfreunde. Deshalb gab und gibt es auch treue Leser meiner Bücher, die selbst nicht oder nicht mehr auf Wanderschaft gehen..

Nachdem die Kooperation mit dem Bonner Generalanzeiger ein Ende gefunden hatte und die Restauflagen "veramscht" wurden, habe ich keine Wanderbücher mehr geschrieben und werde auch keine mehr schreiben.

Meine Verlegerin und ich waren immer bemüht, den Käufern meiner Bücher ein Höchstmaß an Qualität, ansprechendem Layout und hohem Gebrauchswert zu bieten. Das hatte natürlich seinen Preis, zumal bewusst auf Werbung verzichtet wurde. Den besserwissenden Kritikern waren sie deshalb zu teuer.

Reich werden konnte ich selbst bei einer Auflage von 5000 Exemplaren wirklich nicht. Alle Texte, Fotos und Wegeskizzen in meinen Büchern stammten von mir selbst. Jedes Buch war das Ergebnis der Arbeit mindestens eines Jahres. Hunderte von Kilometern habe ich dabei zu Fuß zurückgelegt, mir unterwegs Notizen gemacht und nächtelang in Büchern und im Internet recherchiert.

Natürlich war ich auch über Verkaufserfolge stolz: Der 1. Band war zwei Jahre nach Erscheinen bereits ausverkauft und wurde 2003 in überarbeiteter und verbesserter Form neu aufgelegt. Analysen haben übrigens gezeigt, dass derjenige, der eines meiner Bücher gekauft hatte, in der Regel auch alle anderen Bände erworben hatte.




In Begleitung meiner Frau Anni unterwegs im Westerwald

Dass sich bei der Redaktion einiger Bücher Fehler eingeschlichen hatten, vor allem in der hektischen Phase vor der Drucklegung, bedaure ich im nachhinein sehr. Korrekturen, aktuelle Ergänzungen und Anmerkungen finden Sie > hier


„Wandern ist eine Form des Gehens, eine Sportart oder Freizeitbeschäftigung, die in der Natur ausgeübt wird. Man unterscheidet dabei zwischen „zweckfreiem“ und „zweckgebundenem“ Wandern. Zweckfreies Wandern dient dem Selbstzweck, der Erbauung oder Ertüchtigung, während zweckgebundenes Wandern früher zumeist speziellere Gründe hatte wie Forschung, Arbeitssuche, Walz, Flucht oder Handel.“

gefunden bei Wikipedia, der freien Enzyklopädie im Internet.

Als Buchautor fühle ich mich glücklich, dass es mir in diesem Land gestattet ist, eine andere Meinung zu vertreten. Um akademischen Disputen entgegenzuwirken, habe ich die beiden Worte „Erlebnis“ und „Wandern“ miteinander verbunden und das, was ich damit ausdrücken möchte, seit dem Jahr 2000 in bisher sechs Bänden der Reihe „Lust auf Natur“ veröffentlicht.


Ich schließe mich gerne der Perspektive der Erlebnispädagogik an, wonach Erlebnisse Bewusstseinsvorgänge sind, in denen der Mensch tief innerlich und ganzheitlich von der Sinn- und Wertfülle eines Gegenstandes ergriffen wird. Erlebniswandern ist bewusste Wahrnehmung der Umwelt und der Vorgänge, die sie prägen. Das Wissen um die biologischen, geschichtlichen und sozialen Hintergründe erhöht den Wert dieser Beobachtungen. Statt Freizeitbeschäftigung wird Wandern somit erlebte Freiheit ohne den Zeitdruck des Alltags. Deshalb sind für mich „Verweilzeiten“ viel wichtiger als „Gehzeiten“. Nur durch das bewusste Erleben von Zeit und Raum erfährt der Wanderer so den eigentlichen Wert des unterwegs Erlebten.


Umwelt bezeichnet die umgebende Welt in unterschiedlichen Zusammenhängen. Seit Menschen die Erde bevölkern, gibt es eine soziale, eine kulturelle sowie eine natürliche Umwelt. Solange sie als Jäger und Sammler durch das Land streiften, gab es allenfalls unterschiedlich gute Jagdreviere oder Fanggründe. Spätestens als die Menschen begannen, die Wälder zu roden um Siedlungen zu bauen und Äcker anzulegen, änderten sich die Wertbegriffe in Sachen Umwelt. In dieser Zeit entstand der biblische Auftrag "Macht euch die Erde untertan".

Das Land wurde erst durch die Nutzbarmachung für den Menschen wertvoll. Wer viel und gutes Land hatte, erwarb nicht nur wertvollen Besitz sondern auch soziales Ansehen und Macht. Da das Land nicht bewegt werden konnte, wurden die Menschen sesshaft. Und weil der Reichtum auch Neid und Missgunst hervorrief, galt es, das Land zu schützen. Dazu brauchte man immer bessere Waffen und Männer, die damit umgehen konnten. Es wurden Kriege geführt, Land genommen und verwüstet. Es wurden aber gleichzeitig auch geistige Leistungen hervorgebracht und mit Geschick zum Nutzen der Menschen umgesetzt.

Die Veränderung in der Gesellschaft, in der Kultur und den Wertvorstellungen stand und steht immer im Zusammenhang mit der jeweiligen Umwelt. Die Beziehungen zwischen dem Menschen und seiner Umwelt haben im Lauf der Geschichte häufig gewechselt. Geschichte im allgemeinen Sinn bezeichnet alles, was geschehen ist. Im engeren Sinne bezeichnet Geschichte die Entwicklung der Menschheit. So wird auch von Menschheitsgeschichte gesprochen.

Wer seine natürliche Umwelt bewusst erleben und begreifen möchte, kommt an ihrer Geschichte nicht vorbei. Wir leben in einer von Menschenhand geschaffenen und sich ständig im Wandel befindlichen Umwelt. Wo vor kurzem im Talgrund noch bunte Rinder auf grünen Wiesen weideten, wuchert heute Gestrüpp. Statt dem frischen Grün des Winterroggens leuchtet im Frühjahr überall im Land das satte Gelb der Rapsfelder. Der kreisende Flug des Bussards über den Eifelhöhen verschwindet, weil vielerorts gigantische Rotorblätter im Wind drehen und dem Raubvogel keinen Platz mehr lassen. Es liegt mir dennoch fern zu behaupten, früher wäre das Land viel schöner, besser oder gar romantischer gewesen. Nach unserem aktuellen Werteverständnis war die sogenannte gute alte Zeit tatsächlich alles andere als gut. Wir erleben ständig Strukturwandel, ob wir es wollen oder nicht.

Und deshalb beschreibe ich gerne - wie Kritiker meinen, zu ausschweifend - Hintergründe und Zusammenhänge, mache auf kleine Dinge am Wegesrand aufmerksam und bringe meine Freude darüber zum Ausdruck, wenn nach Jahren der Abwesenheit wieder Kornblumen, Ackerwinde und Mohn am Rand der Kornfelder blühen. Das ist Strukturwandel, über den ich mich freue. Ökologie und Ökonomie müssen sich heute nicht mehr grundsätzlich ausschließen.


Unter Leseproben finden Sie zahlreiche neue Texte, die irgendwann in Buchform erscheinen werden.

Kurzgeschichten und Novellen

Seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit den zahlreichen Steinkreuzen und anderen religiösen Kleindenkmälern der Osteifel. Dabei habe ich herausgefunden, dass sich hinter diesen steinernen Zeugen der Zeitgeschichte spannende, kuriose und oft genug kriminalistisch interessante Geschichten verbergen, deren Veröffentlichung in Form von Kurzgeschichten und Novellen sicherlich ein großes Publikum ansprechen könnte.

Ein Roman liegt bereits in der Schublade

Seit Jahren habe ich das Grundgerüst für einen Eifel-Roman skizziert. Nein, nicht für einen Eifel-Krimi, sondern für eine an "Romeo und Julia" erinnernde Geschichte mit historischem Hintergrund. Eines sei jetzt schon verraten: Es gibt ein glückliches Ende!

Wenn ich einen wagemutigen Verleger finde, wird die spannende Geschichte sicher ihre Leser finden.

Mehr Informationen erhalten interessierte Verlage (bitte keine Zuschuss-Verleger!) > hier

 
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