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Immer wieder werde ich gefragt, ob ich Geografie, Biologie oder Geschichte studiert hätte.
Die Antwort ist, zumindest bezogen auf ein Universitätsstudium, ein klares NEIN.
Ich habe auch keine Ausbildung zum Lehrer absolviert.

Mehr über meinen beruflichen Werdegang erfahren Sie >>> hier




Es gibt für mich immer wieder etwas Neues zu entdecken

So wie ich auch nie einen Computer-Kurs absolviert habe, basiert meine Bildung in weiten Teilen auf Wissen, das ich mir
autodidaktisch erschlossen habe.

Es ist eine Mischung aus Freude und Neugierde sowie einem gewissen Ehrgeiz, die mich dazu antreibt, mein Wissen ständig
zu erweitern.

Wie schrieb einst Wilhelm Busch so trefflich in "Max und Moritz":

"Also lautet ein Beschluss:
Dass der Mensch was lernen muss. -
Nicht allein das Abc
Bringt den Menschen in die Höh';
Nicht allein in Schreiben, Lesen
Übt sich ein vernünftig Wesen;
Nicht allein in Rechnungssachen
Soll der Mensch sich Mühe machen,
Sondern auch der Weisheit Lehren
Muss man mit Vergnügen hören."


Als Schüler hielt sich meine Freude am Lernen und mein Ehrgeiz häufig in Grenzen. Später, an der Uni war "Empirische Sozialforschung"
auch nicht unbedingt mein Ding. Dass ich später die für den jeweiligen Abschluss notwendigen Prüfungen (auch hin und wieder als Bester)
bestanden habe, war für mich persönlich eher unwichtig.
 
Gute Noten konnten mich nie motivieren - nur neue Aufgaben.



Wenn ich als Kind die Ferien auf dem Bauernhof meiner Großeltern verbringen durfte,
war ich überglücklich.
Mein Großvater hatte stets Spaß an meiner kindlichen Neugier und so ich lernte
von ihm früh etwas über die Zusammenhänge von Natur und Wetter sowie den Umgang
mit Tieren und Pflanzen. Der Hof war kein Streichelzoo und die Kühe waren auch nicht
lila. Micky Maus fand ich nicht annähernd so spannend wie "Feld und Wald -
Das freie deutsche Bauernblatt".


Der großelterliche Bauernhof war für mich ein wichtiger Lernort

Und dann war da auch noch die Jagd als Familientradition. Damals war das noch kein Privileg der Besserverdienenden und man fuhr
auch nicht mit Sprit fressenden Geländewagen durchs Revier. Mein Vater nahm mich regelmäßig am Wochenende mit auf die Pirsch
und ich lernte so nicht nur die Tiere des Waldes und der Feldflur zu  bestimmen, sondern auch, sie als Geschöpfe Gottes zu achten.
Im Fährtenlesen war ich bald unschlagbar.
Und ganz nebenbei lernte ich die einheimischen Pilze bestimmen und die Verwendung von Wildkräutern und -früchten. Über
Fuchsbandwürmer und ähnliche Horrorwesen hat damals kein Mensch geredet und - oh Wunder - ich lebe ich noch immer.


Im Deutschunterricht galt es einmal, einen Aufsatz mit dem Thema "Mein schönstes
Ferienerlebnis" zu schreiben. Für meine Darstellung einer Frühpirsch und wie ich durch
Unachtsamkeit den Tod eines Rehbocks vereiteln konnte, bekam ich sogar eine
besondere Auszeichnung.

Meine Lieblingsfächer waren zunächst Natur- und Heimatkunde, später Biologie und
Geschichte. Darüber hinaus gehörten Erdkunde, Kunsterziehung und Musik
zu meinen bevorzugten Fächern. Dass ich in Französisch und Englisch ziemlich fit
wurde, hatte eher private als pädagogische Gründe.


Was mir die jeweiligen Schulbücher nicht bieten konnten, holte ich mir aus dem Bücherregal meiner Eltern oder aus der Leihbücherei.
Dank meiner damals nicht durch TV-Erziehung gestörten lebendigen Fantasie, reiste ich mit meiner Lektüre durch ferne Kontinente,
erlebte spannende Jagdabenteuer in Deutsch-Ostafrika und ging auf die Suche nach fremden Völkern im Südpazifik. Der alte Diercke-
Schulatlas meines Vaters und das Hauslexikon lagen dabei stets griffbereit.

Diese Art des Selbstunterrichts fand ich bereits vor fast 50 Jahren ebenso toll wie heute meine nächtlichen Reisen durchs World-Wide-Web.

In der 1950er Jahren war bei uns daheim ein SABA-Mittelwelle-Empfänger "Freiburg"
aus dem Jahr 1951 (mit "magischem Auge") die wichtigste Informationsquelle unserer
Familie. Bereits 1956 erlebte ich wichtige Ereignisse wie etwa den Ungarnaufstand oder
den Untergang der „Andrea Doria“ viel intensiver im Hörfunk, als später die tägliche
Informationsflut im Fernsehen.

Ende der 1950er Jahre fing ich bereits an, die Tageszeitung zu lesen. Schließlich wollte
ich mitreden können.


Seit gut 50 Jahren bin ich begeisterter Zeitungsleser
(hier mit der Tageszeitung "Der Neue Tag", Weiden/Oberpfalz, 1959)



Das geschriebene Wort steht auf meiner persönlichen Werteskala ganz oben. Nicht
Belletristik, sondern gute Sachbücher bestimmten von Kindheit an mein Leben. Meine
Eltern haben diesen Hunger nach Geschriebenem stets gefördert und meine eigene Familie
toleriert zumindest meine Ansammlungen von bedrucktem Papier.

Wenn das geschriebene Wort auch noch durch gute und sinnvolle Bilder ergänzt wird,
steigert sich meine Lust an seinem Besitz gleich um das Doppelte. Ab und zu,
wenn es mal wieder Zeit ist, die Sachgebiete neu zu ordnen, fällt mir plötzlich ein Buch
in die Hände, dass ich Jahre lang nicht beachtet habe. Das Wiedersehen gleicht der
Begegnung mit einem alten Freund und ich genieße es ausgiebigst.

Bücher sind wie gute Freunde





Dank Google, Wikipedia & Co. und den unzähligen Webseiten war es noch nie
einfacher, sich autodidaktisch Wissen anzueignen. Noch nie konnte ich so schnell
und so unkompliziert auf so viel Wissen zugreifen. Mit wenigen Mausklicks finde ich
auf viele meiner Fragen im Nu eine Antwort. Aber nicht nur das.

Neben schnell auffindbarem Faktenwissen (wobei die Fragen und Antworten diesbezüglich
qualitativ durchaus variieren können), ändert sich nach und nach auch meine Lernkompetenz. 

Einer meiner Professoren hat einmal die Behauptung geäußert, dass "auch
Abschreiben bildet"
. Recht hat er behalten! Einen darauf basierenden Doktortitel habe ich allerdings nicht zu verteidigen.....

Auf meiner Homepage werden Sie in den nächsten Monaten und hoffentlich noch
Jahren erleben, wie sich mein Weg zum "Learning Sapiens" entwickelt.






Neben der formal organisierten Weiterbildung, also der Besuch von Seminaren, Kursen
und Lehrveranstaltungen, spielt heute das informelle Lernen (Selbstlernen) für mich
eine entscheidende Rolle. Exkursionen mit Gleichgesinnten zu  historischen Orten,
gemeinsame Besuche von Museen und Ausstellungen und das gemeinschaftliche
Erleben der Jahreszeiten in der Natur vervielfachen den Lernerfolg für alle Teilnehmenden.


Eine private Lehrveranstaltung in den Ruinen der Abtei Orval (Belgien)



Die von mir angebotenen Erlebnistouren sind ausgezeichnete Beispiele für Bildungserlebnisse vor Ort.


 
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